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Die deutschen Exporte stiegen 2025 unerwartet um 1,0 % auf 1,567 Billionen Euro und verzeichneten damit nach zwei Jahren des Rückgangs erstmals wieder ein Wachstum, das durch einen starken Anstieg der Exporte im Dezember um 4,0 % auf 133,4 Milliarden Euro getrieben wurde. Während die Exporte nach China und in die USA im Jahresvergleich um 9,3 % zurückgingen, verzeichneten die EU-Mitgliedstaaten im Dezember einen Anstieg von 3,1 %. Der Handelsüberschuss sank von 242,9 Mrd. € im Jahr 2024 auf 200,4 Mrd. €, und die Exportprognosen verbesserten sich leicht, doch bleibt die Unsicherheit für 2026 hoch.
Die Analyse untersucht die wirtschaftlichen Stärken Deutschlands trotz der aktuellen Herausforderungen und hebt dessen Exportdominanz in den Bereichen Maschinenbau, Automobilindustrie, Chemie, Pharmazie und Medizintechnik hervor. Der Artikel befasst sich mit den hochwertigen Produkten Deutschlands, seiner exzellenten Forschung und seiner Spezialisierung auf Nischenmärkte, räumt jedoch auch den Wettbewerbsdruck durch China und die Notwendigkeit einer besseren Vermarktung von Innovationen sowie einer besseren Unterstützung von Start-ups durch den Kapitalmarkt ein.
Der ifo-Geschäftsklimaindex zeigt, dass die Stimmung der deutschen Unternehmen im Januar 2026 bei 87,6 Punkten stagniert und sich gegenüber Dezember nicht verbessert hat. Der Grönland-Konflikt und die Zollandrohungen der USA trugen zur Unsicherheit bei, während die Unternehmen über Auftragsmangel und Enttäuschung über die Reformen der Regierung berichten. Einige Branchen wie Handel und Industrie verzeichneten zwar leichte Verbesserungen, doch insgesamt startete die deutsche Wirtschaft laut ifo-Präsident Clemens Fuest ohne Schwung in das Jahr 2026.
Der Artikel untersucht, ob der Wohnungsbausektor in Deutschland nach Jahren des Rückgangs eine Trendwende erlebt. Während die Fertigstellungen im Jahr 2025 auf 210.000 bis 230.000 Wohnungen zurückgingen, deuten die jüngsten Zuwächse bei Baugenehmigungen und Bauaufträgen auf eine mögliche Erholung hin. Zu den wichtigsten Faktoren zählen staatliche Initiativen wie der „Bauturbo” zur Vereinfachung der Genehmigungsverfahren, die Aufstockung der Mittel für den sozialen Wohnungsbau und die vorgeschlagenen „Gebäudetyp E”-Vorschriften, die flexiblere Baunormen ermöglichen. Allerdings bestehen weiterhin strukturelle Herausforderungen wie hohe Zinsen und bürokratische Hürden, und der Übergang von der Baugenehmigung zur Fertigstellung der Wohnungen wird einige Zeit in Anspruch nehmen.
Der Artikel untersucht, wie politische Entscheidungen, insbesondere diejenigen der Trump-Regierung, die Aktienmärkte erheblich beeinflussen und länger anhaltende Auswirkungen haben als bisher angenommen. Experten stellen fest, dass politische Märkte früher als „kurzlebig” (mit vorübergehender Wirkung) galten, während die aktuelle globale Dynamik und automatisierte Handelssysteme den politischen Einfluss stärker und länger anhaltend gemacht haben. Die Analyse umfasst Zollankündigungen, Marktreaktionen und die sich wandelnde Natur des politischen Einflusses auf die globalen Finanzmärkte.
Industrieunternehmen verlagern ihren Schwerpunkt zunehmend von der reinen Fertigung hin zu umfassenden Servicelösungen, die Beratung, Montage und Wartung umfassen. Dieser Strukturwandel wird durch komplexe Produkte, globale Wettbewerbsherausforderungen wie Zölle und Subventionen sowie technologische Fortschritte wie KI vorangetrieben. Dieser Wandel bietet zwar Chancen für Innovationen und eine Diversifizierung der Einnahmequellen, ist jedoch auch mit einer Verlagerung der Produktion ins Ausland verbunden und erfordert ein Umdenken in Bezug auf traditionelle Industriemodelle.
Die Studie des ifo Instituts zeigt, dass die US-Zölle unter Präsident Trump in seiner zweiten Amtszeit der deutschen Wirtschaft erheblich schaden: Die Exporte in die USA sind um fast 25 % eingebrochen, und das Wirtschaftswachstum wurde um 0,3 bis 0,6 Prozentpunkte gedämpft. Besonders betroffen sind deutsche Kernbranchen wie die Automobil-, Maschinenbau- und Pharmaindustrie, obwohl neue Handelsabkommen mit anderen Regionen diese Verluste möglicherweise ausgleichen könnten.
Die Inflation in Deutschland lag 2025 im Durchschnitt bei 2,2 % und entsprach damit dem Niveau von 2024, wobei die Energiepreise im Dezember um 1,8 % fielen, während Dienstleistungen um 3,5 % teurer wurden. Das Statistische Bundesamt meldete eine Preisstabilisierung, wobei die Inflation im November und Dezember bei 1,8 % lag – zum ersten Mal seit 2024 unter dem Zielwert der EZB. Ökonomen prognostizieren für 2026-2027 eine Inflationsrate von weiterhin 2,2-2,3 %, die durch Faktoren wie Mindestlohnerhöhungen und Preisanpassungen beim Deutschlandticket getrieben wird.
Eine Studie des Kölner Instituts für Wirtschaftsforschung zeigt, dass die Mieten in den deutschen Großstädten im 3. Quartal 2025 stark gestiegen sind: in Düsseldorf um 5,6%, in Köln um 5,1% und in Hamburg um 4,4%. Die Immobilienpreise stiegen mit 0,9 % für Ein-/Zweifamilienhäuser und 0,6 % für Eigentumswohnungen nur moderat. Das Wohnungsangebot ist nach wie vor unzureichend, denn es werden nur 235.000 Fertigstellungen gegenüber den benötigten 372.000 jährlich erwartet, was trotz der Stabilisierungstendenzen zu einem anhaltenden Druck auf den Markt führt.
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